Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) demonstriert für die Menschenrechte vor der chinesischen Botschaft

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Unter dem Motto “Shine a light on human rights” fand die Aktion am ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka, sowie dem Tag der Menschenrechte statt. Dabei wurde die Aufmerksamkeit auf den Genozid der chinesischen Regierung an der uigurischen Bevölkerung in der sogenannten Region Xinjiang gelenkt. 

72 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte haben Aktivist*innen auf drei Kontinenten, 25 Städten 20 Ländern - von Deutschland über Finnland und Israel bis hin zu den USA eine Guerilla-Aktion gestartet. Vor den Eingängen zu chinesischen Botschaften, Konsulaten und Kulturzentren wurden übergroße Kopien der Erklärung der Menschenrechte ausgerollt. Das verbildlichte wie der chinesische Staat und die, die mit ihm zusammenarbeiten auf die Menschenrechte tritt. Hierbei sollen die Verbrechen an der uigurischen Bevölkerung in den medialen Fokus gerückt werden und Druck auf politische Verantwortliche aufgebaut werden.

Die jüdische Solidaritätsaktion mit der uigurischen Bevölkerung soll die Verfolgung der Uigur*innen in China aufzeigen. Über eine Millionen Menschen werden in Konzentrationslagern gehalten, Medien berichten über Geburtenkontrolle seitens der chinesischen Behörden und von der Zwangsarbeit profitieren internationale Firmen wie Nike, Zara oder Adidas. 

Mischa Ushakov und Sofija Pavlenko sind Teil der Initiative “Never Again, Right Now!”, die die globale Aktion koordiniert hat. Sie konstatieren, dass "es keine Entschuldigung für das Schweigen angesichts der Verfolgung gibt."

In Berlin, sagte JSUD-Aktivist und NARN-Gründungsmitglied Mischa Ushakov:

"Indem sie Minderheiten unterdrücken, bekämpft die chinesische Regierung nicht nur die Diversität im eigenen Land, sondern bekämpft auch den internationalen Wertekanon, indem sie internationale Abkommen immer weiter aushöhlen und das Narrativ eines Systemkampfs in der eigenen Bevölkerung fördern – “ihr” totalitäres System sei “unseren”  liberalen Ideen überlegen. 

Die KPC führt nicht nur einen Kampf gegen Uigur*innen, Mongol*innen, Hong Konger*innen und Tibeter*innen, sondern ebenso einen gegen unsere Vorstellung von Freiheit.”










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